Zweiter Spieltag A-Klasse (25.9.)
Die Tatsache, dass wir nur auf vier Spieler zurückgreifen konnten weil am gleichen Tag die Erste ihr Debut hatte erwies sich paradoxerweise nicht als Nachteil, hielten wir uns doch an die alte Bauernregel, dass man in solchen Fällen das erstmögliche schwarze Brett freilässt - und so musste der weitaus stärkste Brohltaler Wolfgang Kutzner daran glauben. Recht früh bekam Michael Hoeber an fünf von Alfons Hilger in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot, dass er sofort annahm, da sich die anderen drei Partien bereits zu unseren Gunsten zu entwickeln schienen. Ich frage mich, wie Alfons bei seiner jetzigen Einstellung gefühlte 100 Jahre Krufter Clubmeister werden konnte! Das sollte uns aber gestern egal sein.
Hans-Peter setzte an Brett vier sein im Mittelspiel gewonnenes Materialplus von einem Springer im Endspiel um und kam bereits zu seinem zweiten Sieg.
Eine kurze Diskussion und gottseidank kein Mißklang entstand an Brett zwei in Manfreds Partie gegen Erwin See und Schuld daran war die neue Spielzeit mit Inkrement: Nach Ende der ersten Zeitkontrolle fragte der Brohltaler, ob jetzt die Zweite begänne, was bejaht wurde. Dennoch ließ er in tiefstes Nachdenken versunken die Zeit ablaufen, im Glauben, es käme noch ein zweiter Zuschlag. Manfred hatte immer aktiv gespielt und einen Bauern gewonnen
Bliebe dann noch ich an Brett 3. Im Mittelspiel gewann ich einen Bauern, der dann in eine Gewinnstellung umgemünzt wurde. Leider spielte ich dann wie öfter auch mehrmals nur die viertbesten Züge, wo ich das Ganze doch hätte abkürzen können.Endstand 3,5:1,5 und die Verteidigung der Tabellenführung - Blut geleckt möchte ich diese gerne bis zum Saisonende behalten!
An dieser Stelle möchte ich ein Lob an Michael Hoeber aussprechen, der sich innerhalb kurzer Zeit sowohl in den Verein wie auch in die Mannschaft integriert hat.