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Willkommen beim SC 1924 Kettig

Clubabend ist immer Freitags ab 19.30 Uhr im Vereinsraum in der Weißenthurmer Str. 1. Jugendtraining ist, außer in den Schulferien, ebenfalls Freitags ab 17.00 Uhr am gleichen Ort.

 

Rheinlandliga 5te Runde

Unerwartet deutlich bezwang die erste Mannschaft in der fünften Runde der Rheinlandliga den bisherigen Tabellenführer aus Hermeskeil mit 5:1! Keine Einzelpartie ging verloren, an den Brettern 4-6 gab es klare Siege von Uwe Reichert, Thomas Hönig und Waldemar Schmidt. Die Remisen von Dr. Bernd Müller an 1 und Uli Christoffel an 3 waren ohne besondere Vorkommnisse. Nur am zweiten Brett von George Bruziks gab es etliche Verwicklungen, die der Kettiger Mannschaftsführer letztendlich in einen Sieg ummünzte und damit seinem Kontrahenten die erste Saisonniederlage beibrachte.
Den Sprung an die Tabellenspitze hat die Mannschaft dennoch verpasst, da Mitkonkurrent Bitburg zu einem kampflosen Sieg kam und derzeit einen Brettpunkt mehr aufweist.
Das nächste Spiel führt die Kettiger Erste am 22. Mai zur Spielgemeinschaft aus Trier.

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43. Rheinlandmeisterschaft 2022

Zwei Jahre mussten die Rheinlandeinzelmeisterschaften coronabedingt pausieren, dank dem Engagement der Schachfreunde Nickenich fand das traditionsreiche Turnier in der Zeit vor Ostern die langersehnte Fortsetzung.
An fünf verschiedenen Turnieren nahmen 99 Spieler teil, darunter auch fünf aus unserem Schachclub.
Im A-Meisterturnier erreichte George Bruziks mit 3,5 ein ausgeglichenes Punktekonto, sein einziger Sieg neben fünf Remisen gelang ihm hierbei ausgerechnet gegen Michael Reifenröther, der in der Vorsaison noch unter Kettiger Flagge segelte. Ob dieser Erfolg ihm besonders süß schmeckte, sei dahingestellt, ist allerdings kaum vorstellbar. Insgesamt war die Atmosphäre an den fünf Wettkampftagen mehr als harmonisch. Man merkte den meisten Spielern an, dass sie Lust hatten, wieder ein großes Turnier zu spielen. Mit seinem fünften Platz ist Bruziks damit wieder für das Meisterturnier des nächsten Jahres qualifiziert. Rheinlandmeister wurde Alexander Thieme-Garmann vor dem punktgleichen Benjamin Uhl.


Am Seniorenturnier nahmen mit Uli Christoffel und Uwe Reichert zwei Kettiger teil. In diesem außergewöhnlich stark besetzten Feld erreichte Christoffel, der ungeschlagen blieb, mit 4,5 Punkten Platz vier und Reichert kam mit 4 Punkten auf Fünf an. Neuer Rheinlandmeister der Senioren ist Dr. Wolfgang Polster.


Im Hauptturnier, das die meisten Teilnehmer aufwies, spielten Waldemar Schmidt und Oleksander Derevianko. Schmidt, wie immer nach dem Motto Hopp oder Top, erreichte ohne ein einziges Remis 4 Punkte aus 7 Partien. Das aus der Ukraine stammende Kettiger Neumitglied Derevianko spielte in Nickenich zum ersten Mal Wettkampfschach und fuhr immerhin zwei Siege ein. Souveräner Sieger des Hauptturniers wurde IM Yuri Boidman.

Fast könnte man meinen, das Schachleben hätte sich normalisiert: bereits am kommenden Samstag findet, ebenfalls in Nickenich, die Schnellschacheinzelmeisterschaft des SVR statt.
Und am Sonntag, den 8. Mai, kommt es zuhause zum Schlagerspiel in der Rheinlandliga zwischen Kettig und Hermeskeil!

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3. April Mannschaftskämpfe gehen in die nächste Runde

Die Zweite hätte sich sicherlich einen anderen Ausgang in ihrem Letztrundenspiel zuhause gegen Kalenborn gewünscht, doch bis auf einen souveränen Sieg von Ingo Schaller gab es sonst nichts mehr auf der Habenseite: Waldemar, ich und Hans –Peter verloren ihre Partien. Damit ist die Mannschaft auf Platz 5 der Abschlusstabelle in der A-Klasse gelandet. Von der gemeldeten Aufstellung her natürlich weit unter Wert platziert, doch war man sich im Vorfeld einig, dass man „gut durchmischen" wollte.

Erfreulich dagegen das Abschneiden der Ersten in der Rheinlandliga, wenn auch wieder etwas Sonne im Spiel gewesen ist. Zunächst musste man erneut reichlich aus dem Reservoir der Zweiten schöpfen, doch das scheint dem Mannschaftsgeist keinen Abbruch zu tun.

Lord Voldemort aka Waldemar an vier scheint momentan die Seuche zu haben, bereits nach neun Zügen musste er die Waffen strecken, nachdem ihm sein Gegner die Wahl gelassen hatte, mattgesetzt zu werden oder eine Figur zu verlieren. Stellungsmäßig nach einer vielversprechenden Eröffnung eher in Nachteil, wollte ich an sechs ausloten, warum mein Gegner gerade mal gefühlte 10 Minuten am Brett saß und bot Remis, was dieser auch annahm – Schwamm drüber. Thomas an fünf ließ nichts anbrennen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. Zwischenstand 1,5:1,5.

Der nächste halbe Punkt kam durch Uli an drei zustande; die Analysen ergaben eher Vorteile für unseren Mann.

George an zwei hatte einen Bauern weniger und die weitaus schlechtere Zeit, machte als Kompensation dafür das Spiel. Das verwirrte wohl seinen Gegner, so dass er die Qualität gab und in verlorener Stellung die Zeit überschritt.

Jetzt lag es an Bernd am Spitzenbrett, den Vorsprung zu halten und in einen Mannschaftssieg umzumünzen. Sein Gegner Frank Thönnes hatte verzichtet, die Uhr zu drücken, obwohl Bernd über eine halbe Stunde zu spät gekommen war, diese Fairness sieht man nicht allzu oft!

Bernd hatte eine Stellung am Brett, bei der man sagen kann, es kann nichts passieren, wenn man sich nicht gerade doof anstellt. (Und das tat Bernd natürlich nicht!) Thönnes versuchte es zwar noch ca. 90 Minuten lang, die Remisbreite zu seinen Gunsten zu verändern, konnte aber nicht allzu viel riskieren, ohne selbst Gefahr zu laufen, die Partie zu verlieren. Gegen 16 Uhr hatte er dann ein Einsehen und auch diese Partie endete Remis. Endstand somit 3,5:2,5 für Kettig.

Damit ist man auf Tabellenplatz 2. Am 8.5. kommt es zuhause zum Schlagerspiel gegen den Tabellenführer aus Hermeskeil.

Und nicht vergessen, kommenden Samstag beginnen die Rheinlandeinzelmeisterschaften in Nickenich. George nimmt am A-Turnier teil, Uli und Uwe bei den Senioren. Ich überlege noch meine Teilnahme am Hauptturnier.

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13.März, Erste Mannschaft: Die Uhren ticken wieder

Nach unendlich langen 2 Jahren und 5 Tagen saß die erste Kettiger Mannschaft wieder Gegnern gegenüber, nachdem die ersten zwei Runden der aktuellen Saison coronabedingt ausgefallen waren!
Man empfing zuhause den Gast aus Reil. Recht schnell war Hans-Peter Engel an Brett 6 fertig; nach rasch heruntergespielten zwölf Zügen – gefühlt hatte man an den anderen Brettern gerade die Begrüßung des Gegners beendet und seine Kaffeetasse richtig positioniert– bot sein Gegner remis. Dies war ein dankbarer halber Punkt, da auf dem Papier sein Gegenspieler eine um ca. 180 Punkte bessere Wertung aufzuweisen hatte. In Rückstand geriet man durch einen Lapsus von Elmar Zimmer an Brett 5, der den zweiten vor dem ersten Zug ausführte, auch sonst wäre es eine wohl nicht mehr lange zu verteidigende Stellung geblieben. Dr. Bernd Müller einigte sich an Brett 1 mit dem stärksten Reiler auf remis; danach glich George Bruziks an Brett 4 den Mannschaftskampf aus, indem er seinen Gegner dazu zwang, sich von jeder Menge Material verabschieden zu müssen.
Thomas Hönigs Sieg an Brett 4, herausgespielt durch eine schöne Angriffsstellung, brachte die Führung für Kettig. Das letztendliche Remis an Brett 3 durch Uli Christoffel und damit der Mannschaftssieg beruhte eigentlich auf einem Missverständnis des Reiler Spielers, der ein anderes Zwischenergebnis zu Gunsten seiner Mannschaft im Hinterkopf hatte, und der Kettiger Spieler hatte sich schon auf eine mehrstündige Fortsetzung der Partie eingestellt, um das Remis zu verteidigen!
Damit ist Kettig derzeit auf Platz drei der Rheinlandliga. Zur vierten Runde tritt sie am 3. April in Cochem an.

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6.März: Zweite Mannschaft mit Auswärtssieg

Nach einem 3:1-Erfolg über Grafschaft hat es für die Zweite in der A-Klasse lange Zeit nicht ausgesehen: Hermann Schlötter an Brett 3 übersah eine Läufergabel und musste die Qualität geben, während Elmar Zimmer an Brett 1 und Michael Lohn an 2 einem Bauernrückstand hinterherlaufen mussten. Doch irgendwann wendeten sich die Blätter; die Königsstellung von Lohns Gegner war offen wie ein Scheunentor und er gewann den Bauern zurück – tot remis!

Zimmers Gegner spielte ungenau weiter und der Bauer konnte zurückgewonnen werden. Danach hatte keiner einen Stellungsvorteil aufzuweisen und sie einigten sich auch auf Remis, Zwischenstand somit 1:1.

Danach gab Schlötters Kontrahent die Qualität ebenfalls einzügig zurück; dank der besseren Bauernstruktur hatte der Kettiger Spieler aber alle Vorteile auf seiner Seite, die er schließlich zum Sieg ausnutzte.

Gerhard Kellers Sieg an Brett 4 war eigentlich nie gefährdet, sein Gegner verpasste nur den Zeitpunkt der Aufgabe, bis er schlussendlich doch seine nutzlosen Bemühungen einsah und Keller gratulieren musste.

Das bedeutet einen Sprung auf Tabellenplatz vier. Zur letzten Runde erwartet die Mannschaft am 27. März den Tabellennachbarn aus Kalenborn.

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