Die Zweite hätte sich sicherlich einen anderen Ausgang in ihrem Letztrundenspiel zuhause gegen Kalenborn gewünscht, doch bis auf einen souveränen Sieg von Ingo Schaller gab es sonst nichts mehr auf der Habenseite: Waldemar, ich und Hans –Peter verloren ihre Partien. Damit ist die Mannschaft auf Platz 5 der Abschlusstabelle in der A-Klasse gelandet. Von der gemeldeten Aufstellung her natürlich weit unter Wert platziert, doch war man sich im Vorfeld einig, dass man „gut durchmischen" wollte.
Erfreulich dagegen das Abschneiden der Ersten in der Rheinlandliga, wenn auch wieder etwas Sonne im Spiel gewesen ist. Zunächst musste man erneut reichlich aus dem Reservoir der Zweiten schöpfen, doch das scheint dem Mannschaftsgeist keinen Abbruch zu tun.
Lord Voldemort aka Waldemar an vier scheint momentan die Seuche zu haben, bereits nach neun Zügen musste er die Waffen strecken, nachdem ihm sein Gegner die Wahl gelassen hatte, mattgesetzt zu werden oder eine Figur zu verlieren. Stellungsmäßig nach einer vielversprechenden Eröffnung eher in Nachteil, wollte ich an sechs ausloten, warum mein Gegner gerade mal gefühlte 10 Minuten am Brett saß und bot Remis, was dieser auch annahm – Schwamm drüber. Thomas an fünf ließ nichts anbrennen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. Zwischenstand 1,5:1,5.
Der nächste halbe Punkt kam durch Uli an drei zustande; die Analysen ergaben eher Vorteile für unseren Mann.
George an zwei hatte einen Bauern weniger und die weitaus schlechtere Zeit, machte als Kompensation dafür das Spiel. Das verwirrte wohl seinen Gegner, so dass er die Qualität gab und in verlorener Stellung die Zeit überschritt.
Jetzt lag es an Bernd am Spitzenbrett, den Vorsprung zu halten und in einen Mannschaftssieg umzumünzen. Sein Gegner Frank Thönnes hatte verzichtet, die Uhr zu drücken, obwohl Bernd über eine halbe Stunde zu spät gekommen war, diese Fairness sieht man nicht allzu oft!
Bernd hatte eine Stellung am Brett, bei der man sagen kann, es kann nichts passieren, wenn man sich nicht gerade doof anstellt. (Und das tat Bernd natürlich nicht!) Thönnes versuchte es zwar noch ca. 90 Minuten lang, die Remisbreite zu seinen Gunsten zu verändern, konnte aber nicht allzu viel riskieren, ohne selbst Gefahr zu laufen, die Partie zu verlieren. Gegen 16 Uhr hatte er dann ein Einsehen und auch diese Partie endete Remis. Endstand somit 3,5:2,5 für Kettig.
Damit ist man auf Tabellenplatz 2. Am 8.5. kommt es zuhause zum Schlagerspiel gegen den Tabellenführer aus Hermeskeil.
Und nicht vergessen, kommenden Samstag beginnen die Rheinlandeinzelmeisterschaften in Nickenich. George nimmt am A-Turnier teil, Uli und Uwe bei den Senioren. Ich überlege noch meine Teilnahme am Hauptturnier.