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Willkommen beim SC 1924 Kettig

Clubabend ist immer Freitags ab 19.30 Uhr im Vereinsraum in der Weißenthurmer Str. 1. Jugendtraining ist, außer in den Schulferien, ebenfalls Freitags ab 17.00 Uhr am gleichen Ort.

 

Schnellschach- und Blitzmeisterschaften des Schachbundes Rheinland-Pfalz in Kettig Kühle Köpfe an heissen Schachtagen

Am 25./26. Juni war das Kettiger Bürgerhaus Austragungsort der Schnellschach- und Blitzmeisterschaften des Schachbundes Rheinland-Pfalz. Während bei den Herren in beiden Wettbewerben jeweils 20 vorberechtigte Teilnehmer an den Start gingen, nahmen bei den offenen Frauenmeisterschaften samstags 9 Spielerinnen am Schnellschach und sonntags 12 am Blitzturnier teil, was Teilnehmerrekord bedeutete. Beim Herrenwettbewerb im Schnellschach legte der amtierende Titelträger des Schachbundes Rheinland-Pfalz, Fidemeister Lukas Winterberg von Heimbach-Weis/Neuwied, mit 5 aus 5 einen tadellosen Start hin, musste sich dann aber dem späteren Rheinland-Pfalz Meister FM Rick Frischmann von Schott Mainz geschlagen geben. Den zweiten Qualifikationsplatz für die Bundesebene ergatterte mit einem halben Punkt Rückstand sein Vereinskollege Pascal Barzen.
Bei den Damen landete diesmal die 18-jährige Vizemeisterin des Vorjahres, Mariya Anissimova von der SG Trier, ganz vorne.
Beim Blitzturnier, das in einem Rundensystem jeder gegen jeden ausgetragen wurde, entschied bei den Herren erst die dramatische letzte 19, Runde über die Reihenfolge auf dem Treppchen : Es gewann FM Michael Schenderowitsch von Schott Mainz mit einem ½ Punkt Vorsprung vor dem Internationalen Meister Karl-Jasmin Muranyi und FM Pascal Karsay (beide Worms).
Bei den Frauen wurde auch das Blitzturnier eine sichere Beute für Mariya Anissimova, die damit beide Titel gewann. Dritte wurde die Lahnsteinerin Sabrina Ley.
Der SC 1924 Kettig hat im 99. Jahr seines Bestehens erstmals nach fast 20-jähriger Pause wieder ein Turnier dieser Größenordnung ausgerichtet. Absolutes Neuland war der Umgang mit der Übertragung der Live-Partien ins Internet– mittlerweile Standard bei bedeutenderen Schachwettbewerben. Diese Herausforderung hat nach anfänglichen kleineren technischen Problemen George Bruziks auch voll gemeistert. Vorsitzender Elmar Zimmer und sein Team ziehen nach zwei Tagen ein positives Fazit und denken schon an die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2024.

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24. & 25.6.23 Einzelmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach Rheinland-Pfalz im Bürgerhaus

Übertragung der Partien live unter

https://tinyurl.com/sbrpem

Übertragung der ersten zwei Damenbretter:

https://tinyurl.com/sbpdem23

Bericht folgt!

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8.1.23 Spannendes Duell gegen Tabellennachbarn Trier

An diesem Sonntag war das spannende Duell mit der SG Trier II angesetzt und wir hatten uns viel vorgenommen. Immerhin waren wir mit der besten uns möglichen Mannschaft angetreten und auch alle hoch motiviert. Aber auch die Schachfreunde aus Trier waren offensichtlich gut vorbereitet. Immerhin geht es für beide Mannschaften darum, den Abstieg aus der Klasse zu vermeiden!

Uli und George hatten die Bretter getauscht, George spielte also an Brett 3. Dies war die erste entschiedene Partie, der Luxemburger Matthieu Hoffmann leistete sich einige kleine Ungenauigkeiten als Weißer im Damengambit und fand sich in einer komplexen Stellung nicht zurecht.
Dies war ein früher Punkt für uns. An Brett 1 konnte Bernd zwar Material gewinnen, sah sich aber einem vehementen Angriff ausgesetzt. Bernd, der sonst immer durch Solidität und lange Partien glänzt, konnte dem Angriff von Viktor Reichert nicht widerstehen und so glichen die Trierer aus.
Uli konnte indessen am zweiten Brett gegen die junge Mariya Anissimova eine positionelle Ungenauigkeit in eine bessere Stellung ummünzen und dann mit einer typischen Gabelkombination entscheidenden Vorteil erringen. Wieder Vorteil für uns! Allerdings nicht sehr lang, denn Thomas Hönig konnte mit seinem Konterspiel den Gegner nicht erschüttern und musste sich geschlagen geben. Die Hälfte der Partien war jetzt entschieden, es stand 2:2 und die verbliebenen Partien gaben Anlass zur Sorge. Karsten hatte aus einem Damenbauernspiel einen wirklich schlechten Läufer gegen einen guten Springer auf dem Brett- ein Durchbruch mit direktem Angriff auf den König verhalfen dann den Trierern zu einem Punkt Vorsprung. Die restlichen Partien zogen sich schmerzhaft in die Länge. Uwe hatte an Brett fünf eine unglaublich scharfe und komplizierte Partie. Als sich dann nach sehr intensivem Gefecht der Rauch verzog blieb ein völlig unerwartetes Remis zurück.
Waldemar hatte sich an Brett 8 früh von Material getrennt, eine echte Kompensation dafür sah keiner von den Zuschauern. Aber Waldemars Kampfgeist ist bekannt und irgendwann stand plötzlich ein unentschiedenes Endspiel mit ungleichen Läufern auf dem Brett. Immer noch lagen wir einen Punkt zurück. Die Partie zwischen Michaela Roj und Gerhard Keller war lange Zeit sehr zweischneidig, die Kibitze sahen die beiden Kontrahenten abwechselnd in deutlichem Vorteil. Michaela wickelte dann in ein Springerendspiel mit einem Mehrbauern ab, eigentlich eine gute Voraussetzung für den Sieg. Allerdings hatte sie einen schwachen Randbauern und ihr König war noch nicht zentriert. Mit genauem und energischen Spiel gelang es Gerhard nach fünf Stunden hier noch einen Sieg zu erringen! Endstand 4:4, womit beiden Kontrahenten nicht wirklich geholfen ist:

Tabellenletzter ist Hachenburg mit 0 Mannschaftspunkten. Wir sind mit Gusenburg punktgleich (3 Punkte), und treffen in der siebten Runde aufeinander. Einen Punkt mehr haben die Nickenicher, die völlig unerwartet die Mannschaft aus Kastellaun schlagen konnten, sowie unser Gegner vom Sonntag, die SG Trier.

Es bleibt also spannend!

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Dr. Thomas Bohn gewinnt vor Michael Reifenröther 29. Neujahrsblitzturnier des SC Kettig am 8. Januar 2023

Fast hat es so ausgesehen, als hätte der 8-fache Rekordsieger Dr. Thomas Bohn diesmal Schwierigkeiten, das Turnier erneut zu gewinnen. Musste er sich doch bereits in der zweiten Runde seinem Gegner vom Koblenzer VfR-SC, Alwin Bilitza geschlagen geben. Gewohnt stark hat der Koblenzer Zweitliga-Spieler vom SV 03/25 aber alle übrigen 12 Spiele gewonnen. U.a. gegen seinen ärgsten Konkurrenten Michael Reifenröther: Der ehemalige Kettiger Clubspieler hat noch zwei Remis im letzten Drittel des Turniers abgegeben, u.a. gegen den Nickenicher Schachfreund Christoph Roos, der am Ende auf Platz 3 landete. Bester Kettiger Teilnehmer war Waldemar Schmidt auf Rang 5.

 

Wie immer ging es beim Neujahrsblitzturnier aber nicht um Titel oder Preisgelder – waren die einzigen Preise doch ein paar Flaschen Wein für die bestplatzierten Teilnehmer. Wichtiger war das „dabei sein" und in freundschaftlicher Runde einige Blitzpartien zu spielen. Wie immer gab es viele bekannte Gesichter aus der Region. Fast ein Drittel der Teilnehmer war aber auch zum ersten Mal mit dabei und von der ungezwungenen Turnieratmosphäre im Saal des Hotel Kaiser vollauf begeistert. So soll es auch bei der 30. Auflage des Kettiger Neujahrsblitzturniers im kommenden Jubiläumsjahr 2024 sein.

Die Abschlusstabelle:

Pl.

Teilnehmer

Titel

ELO

DWZ

Verein/Ort

S

R

V

Pkte

Buch

1.

Bohn,Thomas,Dr.

FM

2306

2250

SV 03/25 Koblenz

12

0

1

12.0

101.0

2.

Reifenröther,Michael

 

2054

1972

SF Nickenich

10

2

1

11.0

103.0

3.

Roos,Christoph

 

2038

1985

SF Nickenich

8

4

1

10.0

104.0

4.

Konstantinowskij,Dimitrij

 

1892

1920

VfR-SC Koblenz

10

0

3

10.0

103.5

5.

Schmidt,Waldemar

 

1864

1738

SC 1924 Kettig

8

0

5

8.0

106.0

6.

Plum,Paul

 

1866

1934

SV 03/25 Koblenz

7

2

4

8.0

104.0

7.

Best,Florian

 

1745

1741

SF Hillscheid

7

1

5

7.5

103.5

8.

Christoffel,Ulrich

 

2124

1931

SC 1924 Kettig

7

1

5

7.5

101.0

9.

Bohn,Ulrich

 

2161

2120

SV 03/25 Koblenz

7

1

5

7.5

97.5

10.

Meuer,David

 

1949

1944

SV Turm Lahnstein

7

0

6

7.0

101.0

11.

Bilitza,Alwin

 

 

1898

VfR-SC Koblenz

7

0

6

7.0

97.0

12.

Endres,Thomas

 

1784

1662

VfR-SC Koblenz

7

0

6

7.0

95.5

13.

Lenz,Joshua

 

1527

1670

SV Turm Lahnstein

7

0

6

7.0

92.0

14.

Vagner,Viktor

 

1840

1790

SC Heimb.-Weis/Neuwied

6

2

5

7.0

87.5

15.

Bruziks,George

 

1989

1977

SC 1924 Kettig

6

2

5

7.0

86.0

16.

Appel,Moritz

 

1421

1709

SC Remagen-Sinzig

5

3

5

6.5

91.5

17.

Gasber,Johannes

 

1687

1506

SF Nickenich

6

1

6

6.5

90.0

18.

Herhaus,Armin

 

 

1612

Sfr. Ochtendung

5

3

5

6.5

81.0

19.

Höblich,Markus

 

1541

1425

Sfr. Ochtendung

6

1

6

6.5

76.0

20.

Kasperczyk,Thomas

 

1535

1568

SC 1926 Bendorf

6

1

5

6.5

57.5

21.

Daumen,Michael

 

2111

1987

SF Nickenich

5

2

6

6.0

93.5

22.

Kermeß,Noah

 

 

 

SF Hillscheid

6

0

7

6.0

86.0

23.

Bast,Klaus

 

 

1613

SK Niederbrechen 1948

5

2

6

6.0

84.5

24.

Ley,Reinhard

 

1704

1590

SV 1921 Springer Siershahn

5

2

6

6.0

76.0

25.

Goertz,Rinku Robert

 

 

1052

SC 1926 Bendorf

6

0

7

6.0

74.5

26.

Höfer,Helmut

 

1591

1389

SV Urmitz

5

2

6

6.0

71.0

27.

Ries,Werner

 

1692

1655

SV 03/25 Koblenz

6

0

7

6.0

68.0

28.

Yilmaz,Bahadir

 

 

 

SC 1926 Bendorf

5

2

6

6.0

63.0

29.

Zimmer,Elmar

 

1578

1470

SC 1924 Kettig

5

1

7

5.5

72.5

30.

Bast,Patrick

 

1669

1354

Sfr. Ochtendung

5

1

7

5.5

67.5

31.

Höblich,Jannik

 

 

868

Sfr. Ochtendung

5

0

8

5.0

65.5

32.

Schlötter,Hermann

 

 

1647

SC 1924 Kettig

4

1

8

4.5

68.5

33.

Fels,Georg

 

1419

1168

SV Urmitz

4

1

8

4.5

64.5

34.

Mäurer,Sebastian

 

 

 

SC 1924 Kettig

3

0

10

3.0

64.0

35.

Mäurer,Alexander

 

 

 

SC 1924 Kettig

1

0

12

1.0

65.0


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Auswärtskampf gegen Topfavoriten SC Kastellaun

Am 20.11. ging es gegen einen der drei großen Favoriten unserer Liga: SC ML Kastellaun. Nach der Schlappe gegen Nickenich stand dieser Kampf direkt unter einem schlechten Vorzeichen, ließen sich doch zum zweiten Mal in dieser Saison nur sieben Spieler aktivieren. Trotzdem war die verbleibende Truppe voller Kampfeslust und aufgeben war der Kampf noch lange nicht. An Brett 4 ließen wir Tim Pfrengle ins Leere laufen. An den ersten beiden Brettern waren wir von Anfang an chancenlos. Während Bernd an Brett 1 den erfahrenen Broder vorgesetzt bekam musste sich George an Brett 2 mit Ivan Sidletsky, einem ukrainischen Jugendlichen, der bereits bei der Jugendeuropameisterschaft Erfahrung sammeln konnte, auseinandersetzen. An Brett 3 endete ein Durchzugsfranzose von Uli in einem ehrlichen Remis. Hatten wir also an den ersten vier Brettern gerade einmal einen halben Punkt erringen können, so war die andere Hälfte der Mannschaft erfolgreicher. Zwar riss bei Waldemar die wunderschöne Siegesserie, aber Thomas und Gerhard konnten ihre Partien sicher gewinnen. Mit einem Verlust von Uwe gegen Gruschinski reichte es also am Ende nur zu einem 2,5:5,5 für die Kastellauner. Kastellaun ist jetzt punktgleich mit nur einem halben Brettpunkt Abstand auf Platz 2 der Tabelle hinter Heimbach-Weiß. Wir dagegen sind auf dem vorletzten Platz.

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