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Willkommen beim SC 1924 Kettig

Clubabend ist immer Freitags ab 19.30 Uhr im Vereinsraum in der Weißenthurmer Str. 1. Jugendtraining ist, außer in den Schulferien, ebenfalls Freitags ab 17.00 Uhr am gleichen Ort.

 

Lokalderby gegen Nickenich am 6.11.

Zur dritten Runde der 2. Rheinland-Pfalz-Liga empfing die Erste im Lokalderby die Mannschaft aus Nickenich. Dieser Kampf galt als besonders wichtig, da auf dem Papier die beiden Teams etwa gleichstark sind, ein Sieger bräuchte sich zunächst einmal nicht am Tabellenende einzurichten.

Doch bereits vor Spielbeginn war klar, dass es besonders schwer werden würde, da zwei Spieler aus der Zweiten die Aufstellung komplettieren mussten. Einer von ihnen, Elmar Zimmer, griff auch recht früh fehl, da die gewinnbringende Variante nur in seinem Kopf herumspukte, letztendlich er aber eine Leichtfigur verlor. Michael Hoeber bot an Brett 8 lange seinem favorisierten Gegner Paroli, warf aber ebenfalls einzügig die Partie weg, indem er einen Turm stehenließ. Uwe Reichert erreichte am vierten Brett ein Remis. Nichts anbrennen ließen dagegen Waldemar Schmidt an 6 und Uli Christoffel an 3, die gegen Rüdiger Matriciani und Michael Reifenröther – zwei ehemalige Kettiger übrigens- gewannen.

Thomas Hönig an 5 geriet im Mittelspiel in eine schlechtere Stellung, die sein Gegner immer weiter zu seinem Vorteil ausbaute und nach Hause brachte.

Die beiden Spitzenbretter mussten keineswegs verlorengehen; Dr. Bernd Müller an eins konzentrierte sich wohl allzu sehr auf die Bildung eines Freibauern, tauschte am anderen Flügel aber unglücklich ab und erlaubte seinem Gegner den Gewinn.

Um das Drama zu vervollständigen, übersah George Bruziks in hochgradiger Zeitnot und in ausgeglichener Stellung an Brett zwei ein Matt. Endstand also 2,5:5,5; eine Niederlage, die eindeutig zu hoch ausgefallen war.

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Vorgezogenes Spiel A-Klasse (23.10.)

Zweite gewinnt auch ihr drittes, vorgezogenes Spiel!
Da man am letzen Wochenende vor Weihnachten nicht mehr an Schach denken sollte und zwischen zweiter und dritter Runde 7 Wochen dazwischen liegen, haben wir uns gedacht, Grafschaft als Gegner der Runde 5 um Vorverlegung zu bitten - was sie nach einigem Hin und her auch taten. Eine Schreckminute gab es am Freitagnachmittag, als Manfred seinen zugesagten Einsatz krankheitsbedingt canceln musste. Doch gottlob stand Oleksandr in den Startlöchern, der es auch prompt mit einem schnellen Sieg dankte. Danach kam Hans-Peter zu einem selbst nicht mehr geglaubten Remis, indem er dem gegnerischen König im Mehrbauernendspiel den Zugang zu seinen Klötzen verwehrte.
Yevgeniya hatte zwar keinen Schutzbauern vor ihrem König, konnte dies aber irgendwie zu ihrem Vorteil ausnutzen und mit ihren Schwerfiguren ihren Gegner zu Materialverlust zwingen.
Da die zwei Bretter von mir und Michael Lohn eigentlich hoffnungsvoll bzw. ungefährdet aussahen, bot ich zwei Remis an, was mein Gegner sofort und Michaels Gegner zwei Züge später annahm.
Endstand somit 3.5:1.5 und verdiente Tabellenführung

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Zweiter Spieltag 2. Rheinland-Pfalz-Liga (16.10.)

Am 16.10. empfingen wir nach 2019 wieder die Schachfreunde aus Schweich-Trittenheim in Kettig.

Die geplante Aufstellung sah den Einsatz von Ingo Schaller vor, dieser musste aber wegen eines Unfalls absagen. Uli Christoffel war unerwartet früher aus seinem Urlaub zurück gekehrt und konnte so als Ersatz einspringen. Auch Karsten Loof war nach gefühlt ewiger Schachabstinenz wieder dabei, wir waren also nicht schlecht aufgestellt.

Kommen wir zu Kampf selbst. Waldemar hatte an Brett 8 den nominell viel stärkeren Gereon Lex als Gegner (200 DWZ Punkte), der in den vergangenen Jahren immer an einem der vorderen Bretter zu finden war. Nach der Eröffnung sah die Partie auch so aus, als hätte Gereon Lex das Heft fest in der Hand. Waldemar konnte aber durch energisches Spiel den Schweicher zu Ungenauigkeiten verleiten und dann entscheidend durch einen Läuferspieß Material gewinnen. Thomas Hönig hatte gegen Fabian Kaufmann eine Stellung die etwas schlechter aber gut haltbar aussah. Sein Gegner fand aber die richtigen Abwicklungen und kam so zu einem nie gefährdeten Sieg. Wie auch Thomas so kam auch Gerhard Keller nicht richtig in sein Spiel und lief der Partie hinterher. Lange sah es so aus, als könne er das Endspiel nicht halten. Das sah auch sein Gegner so und spielte unentwegt auf Gewinn- es war die längste Partie des Tages. Wirklich einen eindeutigen Gewinn konnte Kevin Pardey aber nicht nachweisen, und als der Kampf auch bei einem Sieg von ihm immer noch für uns entschieden war, willigte er endlich ins Remis ein. Uwe Reichert hatte etwas mehr vom Spiel gegen Dietmar Schuster. Im Verlaufe der Partie entstand ein schwieriges Endspiel. Hier zeigte Uwe die bessere Kenntnis und Übersicht und konnte einen vollen Punkt einheimsen. Karsten Loof hatte im März 2020 zum letzten Mal am Brett gesessen. Er spielte an Brett 4 gegen Christian Steil. Sein Gegner unterschätzte die Chancen von Karsten in der ruhigen Stellung, die nach der Eröffnung entstanden war, und wurde nach einer Ungenauigkeit am Damenflügel für die Vernachlässigung der Entwicklung bestraft. Uli Christoffel musste sich gegen Dirk Koch mit einem Alapin-Sizilianer auseinandersetzen. Es entstand ein ziemlich zähes Mittelspiel mit gegenseitigem Belauern. Jedoch leistete sich keiner der beiden Kontrahenten eine Schwäche und die Partie verließ nie die Remisbreite. Ich wurde von Nico Schmitz mit einer mir unbekannten Variante in der Philidorverteidigung überrascht und stand nach der Eröffnung sehr kritisch. Ich entschloss mich zu einem Qualitätsopfer und konnte meine verbliebenen Figuren auf aktive Felder stellen. Es entstand dann im weiteren Verlauf eine Partie mit ungleichem Material: ich hatte Dame, er zwei Türme, dazu dann ungleichfarbige Läufer. Seine Stellung war kurz vor dem Zugzwang als er noch seinen Läufer für einen Bauern geben musste. Zwar spielte er noch ein Dutzend Züge, aber das war nur Agonie. Bleibt unser Bernd an Brett 1. Gegen Boris Pritzker gelang es ihm nicht seinen gefürchteten Beton anzurühren. Schon früh waren an seinem Brett unangenehme Abhängigkeiten entstanden, die Boris Pritzker mit genauem Spiel ausnutzte.

Immerhin mit etwas Glück war uns ein deutlicher 5:3 Sieg gelungen. Der nächste Kampf findet schon am 6.11. statt, daheim erwarten wir die Spieler aus Nickenich. Wenn wir hier halbwegs komplett antreten sehe ich die Chancen sehr ausgeglichen. Vielleicht haben wir ja dann die bessere Tagesform?

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Zweiter Spieltag A-Klasse (25.9.)

Die Tatsache, dass wir nur auf vier Spieler zurückgreifen konnten weil am gleichen Tag die Erste ihr Debut hatte erwies sich paradoxerweise nicht als Nachteil, hielten wir uns doch an die alte Bauernregel, dass man in solchen Fällen das erstmögliche schwarze Brett freilässt - und so musste der weitaus stärkste Brohltaler Wolfgang Kutzner daran glauben. Recht früh bekam Michael Hoeber an fünf von Alfons Hilger in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot, dass er sofort annahm, da sich die anderen drei Partien bereits zu unseren Gunsten zu entwickeln schienen. Ich frage mich, wie Alfons bei seiner jetzigen Einstellung gefühlte 100 Jahre Krufter Clubmeister werden konnte! Das sollte uns aber gestern egal sein.
Hans-Peter setzte an Brett vier sein im Mittelspiel gewonnenes Materialplus von einem Springer im Endspiel um und kam bereits zu seinem zweiten Sieg.
Eine kurze Diskussion und gottseidank kein Mißklang entstand an Brett zwei in Manfreds Partie gegen Erwin See und Schuld daran war die neue Spielzeit mit Inkrement: Nach Ende der ersten Zeitkontrolle fragte der Brohltaler, ob jetzt die Zweite begänne, was bejaht wurde. Dennoch ließ er in tiefstes Nachdenken versunken die Zeit ablaufen, im Glauben, es käme noch ein zweiter Zuschlag. Manfred hatte immer aktiv gespielt und einen Bauern gewonnen
Bliebe dann noch ich an Brett 3. Im Mittelspiel gewann ich einen Bauern, der dann in eine Gewinnstellung umgemünzt wurde. Leider spielte ich dann wie öfter auch mehrmals nur die viertbesten Züge, wo ich das Ganze doch hätte abkürzen können.Endstand 3,5:1,5 und die Verteidigung der Tabellenführung - Blut geleckt möchte ich diese gerne bis zum Saisonende behalten!
An dieser Stelle möchte ich ein Lob an Michael Hoeber aussprechen, der sich innerhalb kurzer Zeit sowohl in den Verein wie auch in die Mannschaft integriert hat.

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Saisonauftakt der Ersten gegen einen Topfavoriten (25.9.)

Das war er also, unser Saisonauftakt. An dem einzigen Spieltag, an dem in dieser Saison erste und zweite Mannschaft zum gleichen Termin spielen, fehlen ausgerechnet viele der Stammspieler in beiden Mannschaften. Also hieß es improvisieren. Beim Gegner der Ersten, Remagen, handelt es sich um einen der ganz heißen Favoriten für die Meisterschaft und wir wollten versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Der zweiten Mannschaft wollten und konnten wir natürlich nicht auch noch Spieler wegnehmen, und so kam es, dass wir erstens ein Brett frei lassen mussten und zweiten Oleksandr komplett ohne Turniererfahrung seinen ersten Einsatz gleich in der zweiten Rheinland-Pfalz-Liga hatte.
Auch Remagen war nicht mit der wirklich ersten Wahl angetreten, aber erstens komplett an acht Brettern und zweiten im Schnitt um 200 DWZ-Punkte besser aufgestellt. Trotzdem, der Verlauf des Kampfes brachte zwischenzeitlich noch eine gewisse Spannung. Mit dem freigelassenen Brett stand es zwar von Anfang an 1:0 für Remagen, aber nach nur 15 Minuten stellte Janusch Meike gegen Thomas Hönig eine Figur ein und es stand ausgeglichen. Oleksandr an Brett 8 ließ sich auf unklare Experimente am Damenflügel ein und sah sich am Königsflügel schnell einem energischen und durchschlagenden Angriff ausgesetzt. An Brett sieben entfachte Waldemar Schmidt gegen Hans van Nieuwenhuizen ein Feuerwerk und konnte einen verdienten Sieg erringen. Gerhard Keller konte gegen Wolfgang Frömbgen eine vielversprechende Stellung aufbauen, fand aber nicht die energischste Fortsetzung und landete dann in einem unentschiedenen Turmendspiel. Uwe Reichert hatte gegen Hans-Jürgen Zirwes deutlich mehr von der Partie und es sah lange nach einem Sieg für ihn aus. Aber irgendwie schaffte es Hans-Jürgen immer wieder die Partie doch noch zu klammern und das entstehende Endspiel endete dann im Remis. Ich hatte nach einer ungenauen Eröffnungsbehandlung ziemlichen Druck des Gegners auszuhalten. Die Stellung hielt auch ziemlich lange und in der zweiten Hälfte der Partie konnte ich den Druck dann auch etwas abschütteln. Leider fand ich aber bei mittlerweile recht knapper Bedenkzeit nicht die notwendige energische Fortsetzung, die zu einer ausgeglichenen Stellung geführt hätte, und musste dann die Waffen strecken. An Brett eins sahen wir das Duell Bernd gegen GM Mainka. Bernd ließ sich auf nicht sein und der Großmeister aus Remagen musste mehr als sechs Stunden kämpfen bis er endlich den tapferen Bernd bezwungen hatte. Bei der Ausgangslage können wir mit dem 5:3 noch sehr stolz auf uns sein! Wir sind zwar jetzt Tabellenletzter, haben aber einen „Brocken" hinter uns. Von jetzt an geht's bergauf!

Zu den anderen Kämpfen:
Heimbach-Weis fährt mit nur sechs Spielern nach Schweich und gewinnt dort mit 4,5 zu 3,5!
Gusenburg und die SG Trier II trennen sich 4:4, ein Achtungserfolg der Trierer.
Lahnstein besiegt Nickenich mit 4,5:3,5

Bei verbliebenen Kampf Hachenburg/Dierdorf gegen Kastellaun hat es Probleme gegeben. Die Kastellauner sind zu einem anderen Spiellokal gefahren als die Heimmannschaft. Dann hat es mit dem Telefon wohl auch nicht geklappt und so haben sich beide Mannschaften nicht getroffen. Die erste Wertung des Kampfes als 8:0 für die Heimmannschaft ist nicht im Ergebnisdienst eingetragen. Wie üblich sind wohl mehrere an der Entstehung dieses Chaos beteiligt. Bin gespannt, wie die Bürokratie mit dieser Geschichte umgeht....

Alles zu unserer und den anderen Ligen auf www.sbrp-ergebnisdienst.de

Auf dieser Seite kann man neben den aktuellen Ergebnissen und Tabellen auch zu jedem Verein diverse Statistiken und den Steckbrief mit dem Spiellokal aufrufen.

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